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Freitag, 16. Dezember 2011

Ein Gedicht, ein Gedicht- :)

Weihnachtstraum


Weihnachten im Schnee, eine Hütte am See,
ein geschmückter Baum und Liebe im Raum.

Jedes Jahr werden solche Wünsche frei,
wenn uns Trubel gefangen nimmt.

Die Menschen eilen gestreßt vorbei,
weil die Zeit viel zu schnell verrinnt.

Die Karten mit einem Weihnachtsgruß
sind noch rechtzeitig auszuschicken,

Geschenke zu packen und zum Schluß
noch den Tannenbaum zu bestücken.

Es kommt das Verlangen nach Frieden,
nach Wärme und Stille im Raum.

Die Sehnsucht ist wach geblieben,
nach diesem beglückenden Traum:
Weihnachten im Schnee, eine Hütte am See,
ein geschmückter Baum und Liebe im Raum.
© Poldi Lembcke, (*1945)


Nur ein Kinderweihnachtswunsch?


Ein Kind blickt abends in die Ferne,
betrachtet all die gold'nen Sterne,
streicht sich besinnlich über's Haar
und denkt, es wär so wunderbar,
wenn sich mein Weihnachtswunsch erfüllt,
und sich als notwendig enthüllt.

Wenn unter Menschen dieser Erde,
stets Eintracht nur und Friede wäre,
wenn Straßenkinder ein Zuhause hätten,
schlafen könnten, in gepflegten Betten,
wenn die Gebrechlichen gesunden,
und heilen würden alle Wunden,
wenn Geld auch zu den Armen käme,
sich ändern würden manch Systeme,
wenn doch das Aus käm für Magnaten,
die sinnlos gutes Geld verbraten,
wenn Luftverschmutzung hätt ein Ende,
und für Arbeitslose käm die Wende,
wenn es Soldaten nur als Spielzeug gäbe,
und alle Waffen wären Zuckerstäbe,
dann wär die Welt das Paradies,
wie es uns Gott einst überließ.
© Horst Rehmann, (*1943), deutscher Publizist, Maler, Schriftsteller und Kinderbuchautor
So das wärs ersteinmal.
Wir sehen uns später nocheinmal.
Liebe Grüße Geli

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